Tipps für die Praxis: Voraussetzungen für ein Pflegebad

Bei einer Badplanung sollten Häuslebauer und Sanierer deshalb auch an das Thema Pflegebad denken. Besonders geschulte Handwerksbetriebe findet man etwa unter www.wasserwaermeluft.de. „Der Arbeitsplatz Pflegebad muss ergonomisch und im Sinne der Bewegungsfreiheit gestaltet sein“, fasst Helmut Bramann wichtige Erkenntnisse der Studie zusammen. Zudem müssten die Arbeitsutensilien adäquat untergebracht sein und Temperatur, Belüftung und Beleuchtung entsprechend angepasst werden. Stabile Wände für Festhalte-Montagen, Türverbreiterungen, gute Greifund Festhaltemöglichkeiten sowie vor allem auch Schwellenlosigkeit sind ebenso nötig wie ein Stromanschluss am WC, damit dieses eventuell in ein Dusch-WC umgerüstet werden kann. Auch für die Höhenverstellbarkeit von Objekten am Waschtisch oder WC sind Anschlüsse notwendig. Grundsätzlich sollte sich die Person beim Sitzen im Spiegel sehen und wichtige Utensilien selbst gut erreichen können. Zudem ist auf die kontrastreiche Gestaltung von Objekten zur Wand zu achten – Weiß auf Weiß ist in diesem Zusammenhang kontraproduktiv.

Der Bedarf an pflegegerechten Badezimmern wird weiter stark wachsen. „Aus unserer Sicht sollte die Politik deshalb bereits die bauliche Vorbereitung des Übergangs von der Alltagsnutzung zum Pflegebad fördern“, fordert beispielsweise Helmut Bramann. Aktuell seien die Fördermittel des Bundes dagegen an die Durchführung vollständiger Maßnahmen, aufgeteilt in Modulen, gekoppelt. „Wir halten die Integration eines Vorbereitungsmoduls zum pflegerechten Bad in die Fördermaßnahmen für zwingend geboten“, betont Bramann.

Bei Ihrer Planung vor Ort unterstützen Sie gern die Fachbetriebe des SHK-Handwerks.

Weitere Informationen zur Studie „Pflegebad 2030“.

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